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08.04.2019

Die Hochschule Magdeburg-Stendal ist mit ca. 5.800 Studierenden und mehr als 500 Beschäftigten eine mittelgroße Hochschule im Herzen Sachsen-Anhalts. Unsere Standorte in Magdeburg als frühere Kaiserresidenz und heutige Landeshauptstadt sowie in der Altmarkstadt Stendal als Hauptstadt der Backsteingotik und Geburtsstadt Winckelmanns waren seit jeher bekannt für ihre kreative Sphäre und bieten auch heute beste Studien-, Arbeits- und Lebensbedingungen. In einem interdisziplinären Umfeld von ingenieur-, wirtschafts-, gesundheits- und humanwissenschaftlichen Fächern halten wir moderne und innovative Studienangebote vor und leben eine hohe Qualitätskultur, die im Leitbild verankert ist.

 

An der Hochschule Magdeburg-Stendal, ist im Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen: Ref-Nr.: 37/2019

W2-Professur „Sozialwissenschaftliche Technikforschung“ (m/w/d)

Magdeburg-Stendal
Referenznummer: DECKR18795


Das Lehrgebiet umfasst die Themenbereiche der gesellschaftlichen und sozialen Voraussetzungen von Technikentwicklung, der Verbreitung und Akzeptanz sowie der Rückwirkung technischer Lösungen auf die sozialen Beziehungen, die Gesundheit bzw. auf Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die alltägliche Lebensführung. Statt einer Konzentration auf die Akzeptanz technischer Lösungen wird ein Ansatz verfolgt, der pragmatische Probleme der Lebenswelt in den Blick nimmt und die partizipative Entwicklung technischer Lösungen vertritt.

Erfahrungen sollten vorliegen im Bereich der Anwendung und Entwicklung bzw. Implementierung technischer Systeme im Sozial- und/oder Gesundheitswesen (u. a. Digitalisierung von Dienstleistungen, AAL-Ambient assisted Living, E-Health).

Der/die Stelleninhaber/in soll im Umfang von 16 SWS pro Semester das Themengebiet im neu entwickelten Bachelorstudiengang „Mensch-Technik-Interaktion“ lehren und weiterentwickeln.
 

Ihre Aufgaben:
 

  • die Bereitschaft zur Lehre und Mitwirkung im neuen interdisziplinären Studiengang „Mensch-Technik- Interaktion“, der gemeinsam von den Fachbereichen Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien, Ingenieurwissenschaften und Industriedesign (beide Standort Magdeburg) sowie Angewandte Humanwissenschaften (Standort Stendal) getragen wird
  • die Bereitschaft zur Weiterentwicklung des Studienangebotes zur „Mensch-Technik-Interaktion“ und der Realisierung innovativer curricularer Konzepte (z.B. innovative Lehr- und Lernformen zur Überbrückung der Entfernung zwischen beiden Standorten) und deren hochschuldidaktischer Umsetzung
  • die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung
  • Erfahrungen in der regionalen und lokalen Netzwerkarbeit und in der Kooperation mit Praxispartnern.
     

Ihr Profil:
 

  • abgeschlossenes Studium in den Sozial- oder Gesundheitswissenschaften
  • vorausgesetzt werden thematisch relevante theorie- und empiriebasierte Forschungs- und Publikationserfahrung
  • sowie die Bereitschaft, diese in der Lehre kritisch zu reflektieren
  • besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, die durch Promotion in einem der oben genannten Schwerpunkte nachgewiesen werden kann.
     
Allgemeine Einstellungsvoraussetzungen:

Diese ergeben sich aus § 35 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften vom 26.07.2010 (GVBl. 19/2010) in der jeweils geltenden Fassung und der „Richtlinie über das Verfahren zur Besetzung von Stellen für Professorinnen und Professoren der Hochschule Magdeburg-Stendal vom 13.06.2018 (BerufungsRL)“ in der jeweils geltenden Fassung.

Die Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit soll durch eine Promotion nachgewiesen werden. Insbesondere gilt für Fachhochschulprofessorinnen/-professoren, dass nach § 35 Abs. 2 Nr. 4 b (HSG LSA) besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mehrjährigen beruflichen Praxis nachgewiesen sind, wovon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt sein müssen. Die Besoldung erfolgt nach W 2 der Besoldungsordnung W aus dem Gesetz zur Neuregelung des Besoldungsrechts des Landes Sachsen- Anhalt (BesNeuRG LSA, GVBl. 04/2011) in der jeweils geltenden Fassung.

Die Bereitschaft der Professorinnen und Professoren zur Übernahme von Lehrveranstaltungen ihres Faches in anderen Studiengängen der Hochschule wird vorausgesetzt. Eine engagierte Mitwirkung im Rahmen des Technologie- und Wissenstransfers und der Hochschulselbstverwaltung wird erwartet. Die Professorinnen und Professoren sollten bereit sein, den Wohnsitz im Einzugsgebiet des Hochschulortes zu nehmen.

Die Beschäftigung erfolgt nach Vorliegen der Voraussetzungen zunächst bis zum 31.12.2023 in einem Beamtenverhältnis auf Zeit, alternativ in einem bis zum 31.12.2023 befristeten privatrechtlichen Beschäftigungsverhältnis, gem. § 38 Abs. 1 Satz 9 HSG LSA. Eine anschließende Umwandlung in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit bzw. in ein unbefristetes privatrechtliches Beschäftigungsverhältnis, gem. § 38 Abs. 1 Satz 9 HSG LSA ist bei Vorliegen der Voraussetzungen möglich.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher fachlicher Eignung und Leistung haben Schwerbehinderte Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen*Bewerbern.

Für Fragen zum Arbeitsgebiet stehen Ihnen Frau Prof. Dr. Nadine Pieck (nadine.pieck@hs- magdeburg.de) und Prof. Dr. Jürgen Wolf (juergen.wolf@hs-magdeburg.de) zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nur per E-Mail unter Angabe der Referenznummer mit Lebenslauf sowie Darstellung des beruflichen und wissenschaftlichen Werdeganges einschließlich der Lehrtätigkeit und Schriftenverzeichnis bis spätestens 25.04.2019 an:
bewerbung-professur.sgm@hs-magdeburg.de